Pachitea

Eine mit Hilfe des FKI aufgebaute indianische Organisation hat Verantwortung übernommen für die medizinische Versorgung einer ganzen Region.

Ashanincas, Yaneshas und Catacaibos leben in dem vom größeren Rio Pachitea durchflossenen Urwaldgebiet in Peru. Auch ihre Lebensweise hat sich durch den Einfluss der in ihrem Land niedergelassenen Mestizen stark verändert. Durch den Bau einer Urwaldstraße hat sich der Kolonisationsdruck nochmals verschärft.

Die vom FKI in den vergangenen Jahrzehnten ausgebildeten Gesundheitshelfer schlossen sich zu einer staatlich anerkannten Vereinigung zusammen. Neben der medizinischen Betreuung ihrer Dörfer führen sie regelmäßig und selbstständig Impfkampagnen durch. Wie die Gesundheitshelfer vom Rio Pichis organisieren sie inzwischen ihren Nachschub an Medikamenten und Impfstoffen selbst. Zuletzt hat der FKI auch seine finanzielle Unterstützung einstellen können.