Projekte

Die Projekte des Freundeskreises sind klein, flexibel und langfristig angelegt. Sie sind bedürfnisorientiert und partizipativ – zwei Voraussetzungen dafür, dass die Hilfe angenommen wird und die Projekte langfristig von den Indigenas als eigene Angelegenheit verstanden werden.

Der FKI leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Eigeninitiative und Selbstorganisation werden gefördert. Immer ist Qualifizierung der indianischen Partner ein Schlüssel zur nachhaltigen Wirksamkeit der Projekte. Sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Wandel als Folge unserer Hilfe ist nicht eine Sache von wenigen Monaten oder Jahren, nicht bei uns in Europa und erst recht nicht bei den Indigenen Völkern Lateinamerikas. Darum sind unsere Projekte nicht von Anfang an zeitlich begrenzt, sondern werden erst dann abgeschlossen, wenn die Hilfe entbehrlich geworden ist. Dies kann unter Umständen auch viele Jahre dauern. 

Bisher war der FKI hauptsächlich im Gesundheitsbereich mit Klinik und Promotoren, im Bildungssektor mit Schulbau, Alphabetisierung und bilingualer Unterrichtsförderung tätig. Neu ist seit 2010 die Errichtung eines Kindergartens im Gebiet der Urarinas.


Apolobamba

Konzentrierte Hilfe für kommunale Projekte, individuelle Hilfe in existenziellen Krisen. Bolivien, Apolobamba Kordillere, Kallawaya Region. In der Provinz Bautista Saavedra leben ca. 9000 Einwohner, davon sind ungefähr 95 Prozent Indianer. Sie leben von Ackerbau und Viehzucht... mehr

Chambira

Ein Basis-Gesundheitssystem wird aufgebaut: Europäische Ärzte arbeiten klinisch und in den Dörfern, wo sie indigene Gesundheitshelfer ausbilden. Ungefähr 3.300 Urarina-Indianer und 600 Mestizen leben in den Sumpfgebieten des peruanischen Amazonas-Tieflandes am... mehr

Pachitea

Eine mit Hilfe des FKI aufgebaute indianische Organisation hat Verantwortung übernommen für die medizinische Versorgung einer ganzen Region. Ashanincas, Yaneshas und Catacaibos leben in dem vom größeren Rio Pachitea durchflossenen Urwaldgebiet in Peru. Auch ihre Lebensweise... mehr

Pichis

Einheimische Gesundheitshelfer, vom FKI über viele Jahre hinweg aus- und weitergebildet, behandeln ihre Landsleute und kümmern sich um vorbeugende Maßnahmen zur Gesunderhaltung. Viele Siedler sind in das früher von Ashaninca-Indianern bewohnte Gebiet am Rio Pichis... mehr