17.02.2013

Erfolge im Kampf gegen die Malaria

Malaria hat von allen Tropenkrankheiten die größte Häufigkeit und ist somit in Ländern der Dritten Welt ein schwerwiegendes Problem: Weltweit erkranken jährlich etwa 250 Millionen Menschen an dieser Krankheit; bis zu 1,2 Million Menschen sterben pro Jahr, wobei etwa jeder zweite Tote ein Kind unter fünf Jahren ist.

Am Rio Chambira, unserem Einsatzgebiet, ist die Malaria endemisch. Bei jeder Fiebererkrankung muss an die Malaria gedacht und eine Blutprobe (der sog. „dicke Tropfen“) angefertigt werden, um sie dann mikroskopisch auszuwerten. Alle Promotoren lernen die Anfertigung dieser speziellen Blutausstriche.

Es gibt nach wie vor keine Impfung gegen Malaria, die durch eine Stechmücke (Anopheles) übertragen wird. In einer nationalen Kampagne Perus wurde versucht, die Erkrankung zurückzudrängen.

Dazu wurden präparierte Moskitonetze verteilt und die Häuser mit Pflanzengift (für Mensch unschädlich) besprüht (fumigiert). Darüber haben wir mehrfach in unseren Mitteilungen berichtet. Die Statistik der letzten 3 Jahre zeigt die deutlichen Erfolge, die wir damit erzielt und die selbst bei den Spezialisten in Iquitos Erstaunen und Bewunderung ausgelöst haben. Erfolge, die nur durch den Einsatz unserer Mitarbeiter möglich waren.

Aber auch durch Ihre finanzielle Hilfe, denn das Benzin für die langen Flussfahrten und die gesamte Logistik müssen vom Freundeskreis getragen werden. Es sind genau diese Gelder, die notwendig sind, um effizient arbeiten zu können; Gelder, die vom peruanischen Staat häufig fehlen.

Zurück


Weitere News

Jahreshauptversammlung am 10.6.2017 in Bad Kissingen (29.05.2017)
mehr
Ein- und Ausgabenrechnung 2016 / Buchprüfung (25.05.2017)
mehr
Floßfahrt auf dem Chambira (27.03.2017)
mehr