22.08.2010

Geburt am Rio Chambira

Nach 10 Jahren Arbeit in der Klinik Tucunaré ist es so weit: Erstmals kam eine Urarinafrau zur Geburt ihres Kindes in die Klinik. Nicht ganz aus freiem Entschluss vielleicht, denn sie kam mit schwerer Malaria tropica und musste noch vor der Geburt des Kindes intravenös behandelt werden.


Die Bilder sind eindrucksvoll. Anders als in unserer Welt bekommen die Urarinas ihre Kinder im Sitzen zur Welt. Normalerweise hilft nur die Mutter bei der Geburt und 7 Tage lang verstecken sich Mutter und Kind vor den Stammesangehörigen. Diese Mutter und ihr Kind wären ohne ärztliche Hilfe gestorben. So sind wir nicht ganz traurig über den  Tabubruch… Mutter und Kind haben überlebt und 1 Woche später können sie die Klinik verlassen.

Die Mutter ist noch etwas blass um die Nase, der Blick verträumt, aber sie ist glücklich über ihr Baby. Und wir mit ihr!

 

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