20.11.2015

Engagement in Burscheid Villa Ambiente wird zur integrativen Begegnungsstätte


„Tante Johanna“ ist auf den grünen Schlüsselanhänger gekritzelt. Den dazugehörigen Haustürschlüssel erhielt jetzt der Vorsitzende des derzeit noch in Leverkusen residierenden Förderkreises Indianerhilfe (FKI), Dr. Bernhard Rappert. Tante Johanna aus der Familie des Kolbenringherstellers Goetze hat das Haus an der Ecke Bürgermeister-Schmidt-Straße/Geilenbacher Straße früher bewohnt. Der auffällige Anstrich in Rot war das Erkennungszeichen des später dort ansässigen Einrichtungshauses.

Stadt mit im Boot

Das ist lange her. Nun ist der Leerstand beendet. Der in Burscheid lebende und in Leverkusen praktizierende Kardiologe Rappert hat das Haus für die Geschäftsstelle seines FKI gemietet. Die Räume in der Leverkusener Praxis waren schlichtweg zu klein geworden. Da aber die Villa Ambiente recht groß ist, wurde ein Gemeinschaftsprojekt entwickelt. Rappert: „Die Stadt Burscheid mit Zukunftsinitiative und Flüchtlingshilfe sowie die Kirchengemeinden kamen mit ins Boot.“

Die erste Idee war die Gründung des gemeinnützigen Tri-Cafés. Es versteht sich als lockere Begegnungsstätte für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung. „Interkulturell, inklusiv und intergenerativ“ soll es sein. Auf der Agenda stehen Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Kurse und Beratung.

Dieser Tage inspizierte Rappert mit FKI-Geschäftsführerin Frauke Stachulla, Bürgermeister Stefan Caplan und den Burscheider Vereinsmitgliedern Wiebke Rappert-Werninghaus sowie Barbara und Manfred Kirstein die Villa Ambiente vom Keller bis zum Dach. „Da haben wir noch viele Baustellen“, bilanzierte der Vorsitzende. Das Leverkusener Einrichtungshaus Smid hat bereits seine Hilfe bei der Kücheneinrichtung signalisiert. Vorher müssen aber Heizung und Installation auf Vordermann gebracht werden, außerdem muss frisch gestrichen werden.

Viele Ehrenamtler

Im Megafon haben sich Leute getroffen, die an dem Projekt ehrenamtlich mitarbeiten möchten. „Ich war völlig überrascht, dass so viele unserer Einladung gefolgt waren“, sagte Rappert. Mehr als 40 Bürger, darunter viele junge Menschen, hatten sich eingefunden und wollen mit anpacken.

Ein rund zehnköpfiges Orga-Team wird die Aktivitäten koordinieren. Auch über die Gründung eines Vereins wird nachgedacht. Anfang 2016 sollt die FKI-Geschäftsstelle einziehen, im Frühjahr das Tri-Café öffnen.

Spenden und Sachspenden werden gerne entgegengenommen.

Bernhard.rappert@t-online.de

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