31.12.2015

Jahresbericht 2014

 

 

Jahresbericht 2014 der Vereins Freundeskreis Indianerhilfe e.V. (FKI)

 

Der Verein Freundeskreis Indianerhilfe e.V. gewährt indigenen Völkern in Ländern Lateinamerikas in langfristig angelegten Projekten Hilfe zur Selbsthilfe.

In Deutschland ist der Freundeskreis als gemeinnütziger Verein anerkannt. Die Vereinsarbeit ist konform mit den entsprechenden rechtlichen Vorgaben, die satzungsgemäß festgelegt sind. Zweckbestimmung des Vereins laut jüngster Satzungsänderung (von 2013) sind „...die Sensibilisierung des öffentlichen Bewusstseins für die Situation indigener Bevölkerungsgruppen in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie die Unterstützung dieser Gruppen durch a) medizinische, ärztlich-soziale, landwirtschaftliche, handwerkliche und Gemeinschafts- sowie Bildungsstrukturen fördernde Maßnahmen vor Ort, b) Vorbereitung, Entsendung und Betreuung von (Entwicklungs-) Helfern für die genannten Maßnahmen, c) Bereitstellung finanzieller Mittel, auch über „NON-PROFIT“-Trägerorganisationen im Empfängerland zur Durchführung der genannten Maßnahmen.“

Die wichtigsten Strukturelemente des Freundeskreis Indianerhilfe e.V. sind der gemeinnützige Verein in Deutschland und die Projekte in Lateinarmerika - zur Zeit primär ein Projekt am Rio Chambira im Amazonasgebiet von Peru.

Alle Aktivitäten des Vereins werden entscheidend ermöglicht durch die finanziellen Zuwendungen seitens der Mitglieder, Spender oder anderer Geber,  den ehrenamtlichen Einsatz von Mitgliedern – nicht zuletzt in der Führung der Geschäfte - sowie dem Engagement des deutschen und regionalen/lokalen Personals.

Dieser Bericht gibt einen kurzen Überblick über die Arbeit des Freundeskreises Indianerhilfe e.V. im Jahresablauf. Was thematisch in diesem Jahresbericht nur angeschnitten wurde, findet sich detailliert und anschaulich in den Mitteilungen des Jahres 2014 und auch noch dem ersten Mitteilungsheft des Jahres 2015. Die Mitteilungen wurden den Vereinsmitgliedern und Spendern per Post zugesandt. Sie können auch auf den Webseiten des Freundeskreises (www.indianerhilfe.de) gelesen werden oder von dort heruntergeladen.

 

Der Verein Freundeskreises Indianerhilfe e.V. im Inland

Höchstes Entscheidungs- und Aufsichtsorgan des Vereins ist die Mitgliederversammlung, die mindestens einmal im Jahr zusammenkommt (Jahreshauptversammlung).

Der Jahresversammlung am 28.6.2014 in Saabrücken ging eine Fortbildungsveranstaltung voraus, deren  Thema „Der Internationale Patient – Flüchtling, Tourist oder Tropenbewohner – eine Herausforderung“ war. Der Veranstalter war das Klinikum Saarbrücken zusammen mit dem Lions Club St. Johann Saarbrücken. Die Verknüpfung der Jahreshauptversammlung mit dieser Fortbildungsveranstaltung an deren Entstehung und Durchführung unser Vorstandsmitglied Dr. Andreas Langeheinecke wesentlich beteiligt war, bot sich thematisch an, da viele Themen auch für die Arbeit des FKI in Lateinamerika aktuell waren. Nebenziel der Präsentation des FKI und seiner Arbeit war die Mitgliederwerbung und die Hoffnung auch Mitarbeiter für unsere Projekte zu finden.

Die bildunterstützte narrative Berichterstattung von Vorstandsmitgliedern informierte in der Jahreshauptversammlung die anwesenden Mitglieder des Vereins sowie weitere Interessenten. Die Berichte waren Basis der Diskussion der Arbeit des Vereins und ihrer Ergebnisse. Ein Finanzbericht über das Rechnungsjahr und ein Statement der Revisoren zur Korrektheit des Rechnungswesens im Geschäftsjahr 2014 schlossen den informativen Teil der Jahreshauptversammlung ab.

Mit einstimmigem Votum entlastete die Mitgliederversammlung die Geschäftsführung anschließend und bestellte danach wie in jedem Jahr unabhängige Prüfer aus ihrer Mitte zur internen Revision für das laufende Geschäftsjahr.

Auch wenn die Mitgliederversammlung ein wichtiger Ort ist zur umfassenden Information der Mitglieder über die satzungsgemäße Arbeit des Vereins, bei der jeder die Möglichkeit hat zu kritischer Nachfrage und Beurteilung, so reicht dies nicht aus, um möglichst viele Mitglieder zu erreichen, denn nur ein relativ geringer Prozentsatz der Mitglieder des Vereins sind bei Mitgliederversammlungen auch anwesend, was letztlich auch nicht unwesentlich eine Folge der Streuung der Mitgliedschaften über ganz Deutschland (primär Westdeutschland) ist.

Daher sind vor allem die ‚Mitteilungen’ des Vereins eine wichtige Informationsquelle für die Vereinsmitgliede. In 2014 wurden zwei Hefte herausgegeben und zwar im Juni respektive Dezember mit zusammen 75 Seiten. Sie sind für die Mitglieder äußerst anschaulich dank der Unmittelbarkeit der bebilderten Berichterstattung von Projektmitarbeitern, Supervisoren und Projektbesuchern – im Gegensatz zu dem vorliegenden Jahresbericht.

Der Vereinsvorstand ist geschäftsführend. Die Mitglieder des Vorstands werden auf der Webseite des Vereins namentlich benannt. Der Vorstand beschließt über Projekte und Einzelmaßnahmen sowie die finanzielle Mittelverwendung, ist verantwortlich für das Monitoring und die Bewertung der Ergebnisse von Projekten und Einzelmaßnahmen. Die 8 Vorstandsmitglieder tagen regelhaft 3-mal im Jahr. Während der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde Peter Riehl als Vertreter der Albert-Schweitzer-Schule Kassel, da der bisherige Vertreter der Schule, Hans Schneider, in den Ruhestand wechselt. Hans Schneider wird dem Vorstand aber weiterhin als Schriftführer angehören.

In diesem Jahr fiel die Vorstandssitzung unmittelbar vor der Jahreshauptversammlung der Teilnahme an der vorgelagerten Tagung wegen aus. Die übrigen beiden Sitzungen fanden im April und im November in Frankfurt am Main statt.

Die für die jeweiligen Projekte und Maßnahmen zuständigen Vorstandsmitglieder unternehmen jährliche Supervisionsreisen nach Peru. Im März 2014 wurde eine erste Supervisionsreise von Dr. Bernhard Rappert durchgeführt, eine zweite im September von Maria Andrade de Schultze.

Leverkusen, der Arbeitsort des Vereinsvorsitzenden Dr. Rappert, ist Vereinssitz. Der Verein unterhält dort ein Büro mit Sekretariat und Buchhaltung, das an 4 Vormittagen die Woche durch die Verwaltungsfachkraft Frauke Stachulla besetzt ist. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich.

Bis zum Jahresende 2014 arbeitete noch eine extern gesponserte Halbtagskraft via home-office für uns, deren Aufgabe kleinere Anträge für Projektfördermittel war, die nicht aus dem Spenderkreis kommen - und weiterhin die Begleitung des noch immer nicht beendeten Prozesses der ENIEX-Beantragung. In den Projekten hauptamtlich beschäftigt waren zwei Mitarbeiter, die das Projektteam leiteten, sowie lokale Kräfte mit ortsüblicher Bezahlung. (zum ’Team in Peru’ siehe weiter unten). Grundsätzlich notwendig und daher auch sehr geschätzt wird die ehrenamtliche Mitarbeit von Mitgliedern. Sie wird aber nicht quantitativ erfasst ist.

Zur ENIEX Beantragung gab es 2014 weiterhin viele Bemühungen mit dem Ziel, den Vorstandsbeschluss vom 22. Juni 2013 umzusetzen, wonach in Peru zur Steigerung der Effektivität der Arbeit des FKI seine Anerkennung als ‚Organisation internationaler Kooperation nach peruanischem Recht’ erlangt werden soll (Einschreibung in das „Registro de Entidades e Instituciones de Cooperación Técnica – ENIEX“ bei der „Agencia Peruana de Cooperación Internacional – APCI“ der peruanischen Regierung). Herr Axel Max Georg Druschke, der auch die Funktion eines deutschen Honorarkonsuls in einigen Amazonasprovinzen Perus ausübt, soll nach erfolgreicher Anerkennung als ENIEX den Freundeskreis Indianerhilfe e.V. in Peru rechtlich vertreten.

Die Registrierung bei der Peruanischen Agentur für Internationale Kooperation als ENIEX ermöglicht es dem FKI wie eine nationale gemeinnützige Nichtregierungsorganisation zu agieren.

 

Projektarbeit 2014 in Peru

Aktuell nimmt das Projekt bei den indigenen Urarinas am Rio Chambira die verfügbaren Ressourcen des FKI fast vollständig in Anspruch.

Die inhaltliche Durchführung unserer Projekte geschieht immer mit einheimischen Partnerinstitutionen oder –organisationen. Am Rio Chambira ist es die regionale Gliederung des Gesundheitsministeriums in Peru, mit der der FKI in partnerschaftlicher Zusammenarbeit verbunden ist, sowie die betroffenen überwiegend indianischen Gemeinden.

Zur Entlastung und Unterstützung der entsandten Mitarbeiter des FKI bei der Verwaltung unserer Projekte und Maßnahmen wirkte ’Ecco Amazonica’, eine peruanische NGO, die Dienstleistungen im Bereich der Finanzadministration erbrachte, und u.a. die beleghafte Dokumentation der finanziellen Mittelverwendung in Peru fertig stellte.

Das Projekt am Chambira ist von Anbeginn 1998 ein Basisgesundheitsprojekt gewesen, das sich im Laufe der Jahre auch Bildungsaufgaben wie bilingualer Schulbildung und Kindergartenerziehung sowie der Ernährungsverbesserung zugewandt hat. Doch zentral ist die Kleinklinik Tucunare als Ausgangspunkt für die Ausbildung und nachhaltige Betreuung von Basisgesundheitspromotoren aus den indigenen Siedlungen, die bis zu drei Tagesreisen mit dem Boot entfernt von der Klinik liegen. Von Anfang an konnte der FKI internationale Ärzte an den Chambira vermitteln und ihre Arbeit begleiten.

Die Zusammenarbeit mit dem peruanischen Gesundheitssystem wurde intensiviert. Die Klinik selbst ist als Teil dieser Strukturen registriert. und profitiert von materiellen Zuwendungen des Staates in Form von kostenlosen Medikamenten und Benzin für den Bootsbetrieb. Eine Krankenschwester im Sold des Gesundheitsministeriums wurde der Klinik zugewiesen.

2014 entstand ein Schwesternwohnhaus - noch von dem Architekten Malkus (externe Fachkraft bis Ende 2013) entworfen, dessen Bau finanziell durch die deutsche Botschaft in Lima unterstützt wurde.

Unser  ’Albert Schweitzer Kindergarten Tucunaré’ ist mittlerweile zum Vorbild in der Region geworden. Es sollen weitere 3 - 4 staatlich geförderte Kindergärten entstehen.

Fortgeführt wurden Pflanzprojekte für Fruchtbäume zur Ernährungsverbesserung. Setzlinge von Orangen, Pampelmusen, Zitronen- und Mangobäumen wurden beschafft, an Einheimische verteilt und unter Anleitung gepflanzt. Die ersten Bäume aus Vorjahren trugen Früchte und wurden von den Urarinas gerne genommen.

Nicht den Erwartungen entsprechend war die Einführung von Meerschweinchenzuchten zur besseren Eiweißversorgung. Das Kleinprojekt zur Verbesserung der Eiweißversorgung muss leider als gescheitert angesehen werden, weil die Urarinas sich sträubten, die Tiere zu schlachten.

Die Intensivierung der Projektarbeit in den Bereichen der Ernährungsicherung und der Integration von Urarina-Frauen in Kleinprojekte wird an Bedeutung zunehmen.

Im Bereich der Ausbildung von Gesundheitspromotoren muss darauf geachtet werden, dass junge Leute nachkommen, damit keine Überalterung eintritt. Auch müssen Frauen als Promotorinnen gewonnen und ausgebildet werden – ein Vorhaben, das wegen traditioneller Verhaltensweisen noch Hindernissen überwinden muss. Doch sollte es gelingen, denn unsere Mitarbeiter an der Klinik und das gesamte Projekt haben sich die volle Achtung und das Vertrauen der Indigenen erworben.

War der FKI bei den Urarinas sozusagen die Einrichtung für die Basisgesundheitsversorgung (natürlich mit staatlicher Duldung), so zeichnete sich doch ab, dass der Staat in Zukunft auch selbst mehr Verantwortung übernehmen will in abgelegenen Regionen mit indigener Bevölkerung und geringer Bevölkerungsdichte. Das zeigte sich auch daran, dass die vom FKI angestoßene und zuerst mitfinanzierte Registrierung der indigenen Bevölkerung durch staatliche Behörden im Jahr 2014 durch diese Behörden mit eigenen Mitteln weitergeführt wurde. Die Indigenen erhielten Personalausweise und werden als Inhaber solcher Ausweise mit gleichen Rechten und Pflichten wie andere Bürger des Staates versehen.

Die Förderung des Projektes am Rio Pichis ist faktisch zu Ende gegangen. 1972 startete die Arbeit mit den Indigenen am Rio Pichis. Anfangs ging es um die medizinische Basisversorgung mit Gesundheits-Promotoren, 1992 kam die Unterstützung für bilingual arbeitende Kleinschulen hinzu, die als Privatschulen begannen und mittlerweile die staatliche Anerkennung erhielten. Die Lehrer sind ausgebildet und wurden vom Staat übernommen. Auch die noch eine Weile fortgeführte Finanzierung von Lehrkräften durch den FKI ist nun beendet. Im Gesundheitsbereich wurde die basismedizinische Versorgung vom Staat übernommen.  Die Mission des FKI ist erfüllt.

Detaillierte Berichte (Projektberichte und Supervisionsberichte) zu den Projekten sind der Internetseite und den Mitteilungen zu entnehmen, die wie oben erwähnt an alle Mitglieder versandt werden und auch über das Internet allen Interessierten zur Verfügung stehen.

 

Das Projekt-Team in Peru

Das Jahr 2014 über waren die Ärztin Rozanne de Groot zusammen mit ihrem Lebenspartner Luis Nunez del Prado, der die vielfältige Herausforderungen in Administration und Logistik zu bewältigen hatte (beide schon seit Anfang 2013), unsere externen Fachkräfte.

Ende 2014 sollte Frau Dr. Fiita Romero - Ärztin aus der Dominikanischen Republik mit Facharztausbildung zur Internistin und langer Krankenhausarbeitserfahrung in Deutschland – die Ärztin Rozanne de Groot ablösen. Doch noch bevor sie die Arbeit richtig beginnen konnte, fiel sie für einige Monate wegen eines Unfalls aus. Das Team am Ort war zum Glück bereit weiterzuarbeiten, bis Frau Romero wieder arbeitsfähig war. Frau Dr. Romero hat sich für 2 Jahre verpflichtet unser Projekt am Chambira ärztlich zu betreuen.

Zum medizinischen Personal gehörten noch eine Krankenschwester (Leidi Navarro Caballo), die vom peruanischen Staat bezahlt wurde, ein Krankenpfleger vom Rio Pichis und die Dolmetscherin und medizinische Hilfskraft Elsa – eine Urarina mit sehr guten Spanischkenntnissen, die mittlerweile auch gut mit moderner Medizintechnik umgehen kann.

Außerdem arbeiteten drei „Motoristen“ bzw. Bootsführer für uns, die auch viele handwerkliche Tätigkeiten übernahmen vom Hausbau bis zum „Fumigieren“ in den Urariana-Siedlungen ((Besprühen der Häuser mit pflanzlichen Insektiziden zum Schutz vor dem Überträger der Malaria, der Anopheles-Mücke).

Im per Boot 3 Tagesreisen von der Klinik entfernten Iquitos befand und befindet sich noch unser kleines Büro, geführt von Paulina Yance. Sie verwaltete die Finanzen, arbeitete mit dem neuen Buchhalter zusammen und war Verbindung zu den staatlichen Behörden. Mit unserem Team am Chambira war sie via Satellit per Telefon und Internet verbunden.

Ergänzt wurde das Team noch  durch die Angestellten unseres Kindergartens „Albert Schweitzer Tucunaré“.

Als eine erfolgreiche Neuerung erwiesen sich Kurzzeiteinsätze von ausgebildeten Medizinern. Sie waren und sind sehr hilfreich für Brigaden und für die Bewältigung der immer umfangreicher werdenden Bürokratie. Wichtig ist, dass das Stammteam mit dem jeweiligen Einsatz einverstanden ist. Es wurde Augenmerk darauf gelegt, dass das Projekt kein Tourismusunternehmen für Abenteuermedizin wurde. Für einen Einsatz in Frage kommende Personen wurden sorgfältig ausgewählt, mussten bereit sein mindestens 3 Monate am Rio Chambira zu arbeiten und mussten über gute Spanischkenntnisse verfügen.

 

Werbeformen

Der Freundeskreis Indianerhilfe e.V. ist mit einer umfangreichen Webseite im Internet vertreten. Außerdem unterhält er eine Seite auf Facebook.

Die zweimal im Jahr erschienen Mitteilungen, die primär an die Mitglieder versandt wurden, stellen eine wesentliches Band zwischen Mitgliedern und Projektarbeit her. Aus der Gruppe der Mitglieder kommt auch ein Grossteil der Spendeneinnahmen.

Einzelne Mitglieder – vorzugsweise aus dem Vorstand - haben persönliche Kontakte zu Spendern, die Nichtmitglieder sind, und werben regelmäßig für weitere Spenden u.a. auch durch folgende Initiativen:

Wie in den Vorjahren  wurde in Schulen (Albert-Schweitzer-Schule in Kassel), Kirchen und anderen Einrichtungen (z.Bsp. die jährliche Gala im Audi-Zentrum Leverkusen) für die finanzielle Unterstützung der Arbeit des FKI geworben. Vorträge von Mitgliedern des Vorstands veranschaulichen dabei gleichzeitig die Situation der indigenen Bevölkerung und schaffen ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der Hilfe zur Selbsthilfe. Bei solchen Veranstaltungen lagen auch die Mitteilungen des Freundeskreis Indianerhilfe für Interessierte aus.

 

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